Epiphone Jeff Waters Annihilation-V RD

Bei dieser Epiphone Gitarre handelt es sich um ein Signature Modell des Annihilator Gitarristen Jeff Waters. Mit seiner Band blieb dem Gitarristen zwar der große Erfolg verwehrt, aber seine Gitarrenkünste können sich sehen lassen, denn nicht umsonst ist er auf einem der vorderen Ränge unter den top 100 Metal-Gitarristen der Welt. Seit Jahren spielt Jeff Waters unermüdlich nach alter Metal-Manier auf Flying-V Gitarren, da ist es wenig verwunderlich das auch sein Signature Modell, dass ihm von Epiphone spendiert wurde, auch eine klassische Flying-V Axt ist.

Zugegeben die Form ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat, will man dieses windschnittige Metal-Gitarre nicht mehr hergeben. Der Korpus der Gitarre wurde aus Mahagoni gefertigt und ist mit einer feinen Lackschicht überzogen. Betrachtet man die Gitarre von oben, fallen einem sicherlich die kleinen Fräsungen an den Innenseiten der „Flügel“ auf. Damit unterscheidet sich die Gitarre von dem Einheitslook der normalen Flying-V. Jeder der schon mal versucht hat eine Gitarre mit dieser Form im Sitzen zu spielen, der kennt die Problematik, die man aufgrund der Bauform hier hat. Das Instrument rutscht immer wieder vom Bein und ist nur schwer in Position zu halten. Dem wurde hier mit einem Gummi-Inlay auf der Unterseite entgegengewirkt.

Passend für jedes auch noch so verrückte Bühnenmanöver wurde die Gitarre ab Werk mit Security-Locks zur Befestigung des Gurtes ausgestattet. So entgleitet einem die Gitarre nicht ungewollt.

Der Hals wurde ebenfalls aus Mahagoni gefertigt. Beim Griffbrett hat man sich für Phenolharz entschieden. Den Übergang zwischen Hals und Korpus erkennt man so nicht, hier wurde beim Verleimen der beiden Teile sehr gute Arbeit geleistet. Die wuchtige Kopfplatte wurde auf der Rückseite von Meister Jeff Waters signiert.

Bei den Tonabnehmern hat man sich für eine ein Modell entschieden das extra für Jeff Waters entwickelt wurde. Ein JWT Ceramic-8 am in der Stegposition und ein JWR Alnico II am Hals. Die Hardware der Gitarre ist einwandfrei. Die Grovermechaniken und der Sattel aus Graphit leisten gute Arbeit. Wie üblich ist die Gitarre mit einem Volume-Poti und einem 3-Weg-Schalter ausgestattet. Auf den zweiten Blick erkennt man aber, dass der Lautstärkeregler eine eingebaute Push/Pull Funktion hat mit der man die Humbucker splitten kann. Wo sonst der Tone-Poti ist, befindet sich an dieser Gitarre der sog. Killswitch. Drückt man diesen, wird das Signal der Gitarre sofort abgeschaltet (=gekilled).

Fazit:

Hier bekommt man für wenig Geld eine wirklich gute, professionelle Gitarre. Betrachtet man die Verarbeitung und die gebotenen Features, so wäre auch ein deutlich teurerer Preis absolut denkbar. Die Bespielbarkeit und der Klang der Gitarre sind tadellose und wer schon immer eine Flying-V wollte der ist hier an der richtigen Adresse.

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